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22.09.2016 - RELIGIONSSOZIOLOGIE

Angst vor kultureller Entfremdung und um das christliche Abendland

Bestandsaufnahme zum Thema "Der Islam in Deutschland"

„Die Zahl der in Deutschland wohnenden Muslime wird mit 3,8 bis 4,3 Millionen Menschen berechnet“, schreibt der Jurist und Islamwissenschaftler Mathias Rohe von der Universität Erlangen-Nürnberg in seinem neu erschienenen Buch „Der Islam in Deutschland – eine Bestandsaufnahme“. Zahlen, die nach den Ereignissen des Jahres 2015 längst überholt sind, durch die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika haben sie sich, wie Rohe gleich im nächsten Satz feststellt, „sehr deutlich vergrößert“. Wie viele es zur Zeit sind, weiß niemand so genau. Aber es geht Rohe, der 2009 mit einem dickleibigen Buch zum islamischen Recht hervorgetreten ist, ja auch nicht um Zahlen, eher um Einstellungen – der Muslime in Deutschland einerseits, der nicht-muslimischen, also vor allem christlich und säkular geprägten Mehrheit zu dieser Minderheit andererseits, und zwar in der Hauptsache zu der Frage, wie wir alle miteinander zusammenleben wollen. > mehr

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17.09.2016 - RÖMISCHES RECHT

Im Einklang mit Römischem Straf- und Strafprozessrecht

Der Prozess Jesu aus juristischer Perspektive

Es ist das vielleicht am heftigsten umstrittene „Geständnis“ aller Strafprozesse, die es in der Geschichte der Menschheit gegeben hat. Der römische Statthalter Pontius Pilatus fragt den Angeklagten, der vor ihm steht: „Bist du der König der Juden?“ Jesus antwortet „du sagst es“, so berichten jedenfalls die drei älteren Evangelisten, Markus, Matthäus und Lukas. Dass zum Verb, anders als es die griechische Grammatik eigentlich verlangen würde, noch das Personalpronomen hinzugesetzt ist, gibt dem Satz jedoch eine Zweideutigkeit, das „du“ wirkt merkwürdig betont. Meint Jesus nun „du sagst es“ im Sinne von „ja“ oder vielmehr: „Das sagst du?“ > mehr


12.09.2016 - WIRTSCHAFT

"Nicht das Erz, sondern das Vertrauen"

Zweieinhalb Jahrtausende Diskussionen über Geld und Moral, Geld und Freiheit

„Money makes the world go round“, singt Liza Minelli in „Cabaret“, und die Wiederholung der letzten Worte „the world go round, the world go round“ macht es deutlich: Dabei kann einem leicht schwindlig werden, mit all den sozialen und moralischen Folgen, wie die Dichter und die Philosophen sie seit Jahrhunderten beklagen. Geld ist ein universal einsetzbares Mittel, um Werte bemessen und Waren aller Art tauschen zu können, lehrt uns die ökonomische Theorie. Für diese Funktion interessieren sich der Philosoph Christoph Asmuth von der Technischen Universität Berlin, der Theologe Burkhard Nonnenmacher von der Universität Tübingen und die Philosophin Nele Schneidereit von der Universität Heidelberg in ihrem Lesebuch mit „klassischen“ Texten aus den letzten zweieinhalb Jahrtausenden jedoch bloß in zweiter Linie. Im Zentrum steht die Frage, was Geld für uns und unsere Lebenswelt eigentlich bedeutet, etwa der Umstand, dass wir alles – fast alles – zu einem bestimmten Preis kaufen können. Oder die Frage, wie sich Geld, dieser Maßstab für Werte, zu den anderen Werten im Leben fügt, von denen wir doch viel lieber reden, zu Glück oder Leistung oder Moral. > mehr


06.09.2016 - KULTURGESCHICHTE

Lederhose und Wolpertinger

Auf der Suche nach dem "Prinzip Bayern"

G7-Gipfel in Bayern, Juni 2015. Als US-Präsident Barack Obama auf dem Münchner Franz-Josef-Strauß-Flughafen gelandet war, da begrüßte ihn – nein, nicht nur der bayerische Ministerpräsident, nicht nur die übliche Abordnung von Funktions-, Ordens- und Würdenträgern aller Sparten, sondern auch eine echt oberbayerische Trachtengruppe. Beobachter meinten, bei Obama eine leichte Verwirrung feststellen zu können, obwohl – als gebürtiger Hawaiianer müsste er doch gewohnt sein, dass Gäste mit Folklore begrüßt werden. Auf Jodeln und Schuhplatteln wurde von vornherein verzichtet, vielleicht, meint der Münchner Schriftsteller Thomas Kernert in seinem neu erschienenen „Erklärungsversuch“ zum „Prinzip Bayern“, weil das bei den mitgereisten Bodyguards zu Missverständnissen hätte führen können. Irgendwann kam jedoch heraus, dass sich die amerikanische Seite bei der bayerischen Staatsregierung einen solchen „authentischen“ Empfang ausdrücklich gewünscht hatte. > mehr


01.09.2016 - ARCHITEKTURGESCHICHTE

"Eine Zierde der Stadt"

Vor 150 Jahren wurde die Berliner "Neue Synagoge" eingeweiht

Der Historiker Heinrich von Treitschke gab sich keine Mühe, seinen Ärger hintanzuhalten. „Das schönste und prächtigste Gotteshaus der deutschen Hauptstadt“, schimpfte er noch dreizehn Jahre später, 1879, sei „eine Synagoge“, ausgerechnet, damit werde doch demonstriert, „dass die Juden in Deutschland mächtiger sind als in irgendeinem anderen Land Westeuropas“. Ob sich die Jüdische Gemeinde Berlins mit der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße, die am 5. September 1866, vor 150 Jahren, eingeweiht wurde, wirklich das „schönste“ Gotteshaus der Stadt gebaut hatte, mag offenbleiben. Das „prächtigste“ war sie mit ihrer golden glänzenden, weithin sichtbaren Kuppel damals sicherlich. > mehr


29.08.2016 - FILM

Übersetzungen in eine andere Sprache

Werke der Weltliteratur und ihre Verfilmungen

Als man den amerikanischen Filmregisseur John Ford einmal darauf ansprach, seine Verfilmung von John Steinbecks „Früchte des Zorns“ 1940 weiche in vielem von der literarischen Vorlage ab, reagierte der mit einer entwaffnenden Versicherung: Er habe Steinbecks Roman gar nicht gelesen. Diese Äußerung braucht man vielleicht nicht wörtlich zu nehmen. Aber es scheint glaubhaft, dass Ford davor zurückschreckte, sich mit dem „Original“ allzu intensiv zu beschäftigen; er mag die Befürchtung gehabt haben, dadurch seine eigene Kreativität zu hemmen. Wahrscheinlich ist solche Zurückhaltung gar nicht so selten. Als Akira Kurosawa zusammen mit einigen Drehbuchautoren Mitte der 1950er Jahre in einer japanischen Kneipe das Skript für sein „Schloss im Spinnwald“ verfasste, hatte er den Handlungsablauf des „Macbeth“ im Gedächtnis. Der Text von Shakespeares Stück lag eigener Aussage zufolge jedoch gar nicht erst vor. > mehr


18.08.2016 - KULTURGESCHICHTE

Zeichen der Ehrbarkeit oder der Unterdrückung?

Aus der Kulturgeschichte der Verschleierung

„Ehefrauen und Witwen“, verordnete im 12. Jahrhundert v. Chr. ein assyrisches Gesetz, „wenn sie auf die Straße gehen, lassen ihren Kopf nicht unverschleiert.“ Sklavinnen und Prostituierten dagegen wurde es ausdrücklich verboten, sich zu verschleiern. Der Schleier deklarierte, dass es da einen Ehemann gab oder gegeben hatte und dass die Frau unter dessen Schutz stand; unnnötig zu sagen, dass dieser „Schutz“ auch ein Eigentumsanspruch war. Das Fehlen eines Schleiers dagegen sollte aussagen: keine ehrbare Frau. Der Schleier als Signal weiblicher Ehre: eine der hartnäckigsten Traditionen in der Geschichte der Kleidung. Vor allem das Haupthaar musste verhüllt werden. Im 2. Jahrhundert v. Chr. ließ sich der römische Konsul Gaius Sulpicius Galus von seiner Frau scheiden, weil sie in der Öffentlichkeit ohne Kopfschleier aufgetreten war. > mehr


11.08.2016 - DEUTSCHE LITERATUR

"Warum lässt er den Kindern nicht ihre Freude?"

Der Florentiner Dominikanermönch Girolamo Savonarola in der deutschen Literatur

Die jungen Leute waren mit viel Eifer bei der Sache. Tagelang ließ der Dominikanermönch Girolamo Savonarola, der wie ein Diktator über Florenz herrschte, Anfang Februar des Jahres 1497 seine Anhänger durch die Straßen ziehen und aus den Häusern wohlhabender Bürger gewaltsam alles herausholen, was als unchristlicher Luxus gelten konnte: Schmuck, Spiegel, Bilder, Bücher, Musikinstrumente, Spielkarten usw. usf. Auf der Piazza della Signoria wurde ein Scheiterhaufen errichtet, um diese Dinge weltlicher Eitelkeit in Flammen aufgehen zu lassen. Ist es abwegig, wenn uns dabei Gegenwärtiges in den Sinn kommt, der Terror von Fundamentalisten im Herrschaftsgebiet des „Islamischen Staates“ gegen die moderne Konsumkultur? Aber das ist nur eine Seite in unserem Bild von Savonarola, der im Jahr nach diesem „Fegefeuer der Eitelkeiten“, im Mai 1498, als „Häretiker“ verurteilt und verbrannt wurde. Eine andere besteht darin, dass Martin Luther in diesem Mönch einen Vorgänger erkannte. 1524 bezeichnete er ihn als „heiligen Mann“. > mehr


04.08.2016 - SPORT

Schienbeintreten, Hindernisschwimmen und Co.

Aus der wechselhaften Geschichte der olympischen Disziplinen

Kann man sich das vorstellen: Schienbeintreten als olympische Disziplin? Das gab es tatsächlich; 1612 gehörte „skin-kicking“, eine Art Boxen mit den Füßen, zu den Wettbewerben, die bei den „Olympic Games upon Cotwold-Hills“ in Gloucestershire abgehalten wurden. Da liegt natürlich der Einwand nahe, dass die Olympischen Spiele erst 1896 durch den französischen Pädagogen Pierre de Coubertin wiederbelebt wurden. Aber es ist schon richtig, Coubertins „Olympische Spiele der Neuzeit“, die in diesem Jahr zum 31. Mal ausgetragen werden, hatten eine ganze Reihe von Vorgängern. In England gab es bereits Anfang des 17. Jahrhunderts mehrere Anläufe, die Olympischen Spiele der Antike wiederzubeleben. Politischer Hintergrund war die „Kulturrevolution“, mit der streng puritanische Kreise damals die hergebrachten Vergnügungen von Volk und Adel zu unterbinden versuchten. Der Gentleman Robert Dover aus Gloucestershire, der sich der Protektion von König Jakob I. erfreute, wollte dem etwas entgegensetzen, eben seine „Olympic Games upon Cotwold-Hills“. > mehr


01.08.2016 - KUNSTGESCHICHTE

Ein Garten der Lüste und Versuchungen, der Eitelkeiten und Narrheiten

Vor 500 Jahren verstarb der Maler Hieronymus Bosch

Der Heilige blickt zum Himmel empor, wo ihm die Muttergottes vor der Sonnenscheibe erscheint. Offenbar ist er gerade damit beschäftigt, seine Vision schriftlich festzuhalten. Zu seinen Füßen sitzt ein Adler, das symbolische Tier des Evangelisten Johannes, und fixiert ein bleiches, grämlich dreinblickendes Wesen mit Insektenleib und Menschenantlitz. Ein Abgesandter der Hölle, darf man vermuten. Aber es bleibt ihm verwehrt, den Heiligen zu stören. Das kleine Monstrum trägt eine Brille – und schon beginnt der Betrachter zu spekulieren: Wollte der Maler uns warnen, dass intellektuelle Zweifelsucht vom Heilsweg abbringen muss? Das Bild, das heute in der Berliner Gemäldegalerie hängt, stammt von Hieronymus Bosch, einem der rätselhaftesten Maler der europäischen Kunstgeschichte. > mehr


26.07.2016 - KULTURGESCHICHTE

Äpfel und Bonbons, Stoffballen und Feuer

Der Diebstahl in Mythologie, Literatur und Philosophie

„Ich plane ein Unternehmen“, begann Jean-Jacques Rousseau 1782 seine „Bekenntnisse“, „das kein Vorbild hat.“ „Ich will vor meinesgleichen einen Menschen in aller Wahrheit der Natur zeigen, und dieser Mensch werde ich sein.“ Es wird kaum ein anderes Werk der Weltliteratur geben, das gleich in den ersten Sätzen mit einer derart offenkundigen Unwahrheit daher kommt. Bereits im Titel des Buches ist angedeutet, dass Rousseau sehr wohl ein Vorbild hatte. „Bekenntnisse“ ist ein Zitat, da wird auf die „Bekenntnisse“ des Kirchenvaters Augustinus, fast 1.400 Jahre zuvor, angespielt. Rousseau übernahm Augustinus, vermied es jedoch, seine Vorlage zu nennen, und erhob statt dessen voller Pathos den Anspruch auf Originalität, stellt der Kulturwissenschaftler Andreas Gehrlach von der Berliner Humboldt-Universität in seinem Buch über die „heimliche Aneignung“ fest. > mehr

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Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.

Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.

Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.

Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.

In einem erloschenen Vulkan auf· der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.

Der deutsche Bundestag hat alleim Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über·Krieg und Nazis·bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.

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03.08.2009 - MATHEMATIK
Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin

 "Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr

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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE

EVIDENCE
how do we know what we know?

"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr


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