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19.08.2017 - ETHIK

Mitgliedschaft einer Gemeinschaft - das Wichtigste, was wir zu vergeben haben

Ethische Diskussionen ueber ein Recht auf Immigration

Nehmen wir einmal an, nach einem mit Atomwaffen geführten Krieg wäre die Oberfläche der Erde durch Radioaktivität verseucht. Einige tausend Menschen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die ihnen für ein paar Jahre ein Leben und Überleben ermöglichen, vielleicht sogar, bis sie wieder auf die Oberfläche zurückkehren können. Störend für die Bewohner ist allerdings, dass ihnen auf Fernsehkameras vor Augen geführt wird, wie andere sich vor dem Eingang drängen und um Aufnahme bitten. Müssen sie draußen bleiben, werden viele von ihnen an den Krankheiten, die durch die Strahlung entstehen, sterben. Der australischer Philosoph Peter Singer hat dieses Szenario bereits vor einem Vierteljahrhundert entworfen. Die Lage der Flüchtlinge aus den „unterentwickelten“ Ländern, schrieb Singer, sei kaum besser als die der Menschen vor dem Bunker. > mehr

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14.08.2017 - RELIGIONSGESCHICHTE

Verheissung und Erfuellung

Die Berliner Arabistin Angelika Neuwirth ueber die Entstehung des Korans

„Folget dem Weg Abrahams“, heißt es in der 2. Sure des Korans, „denn er war keiner der Götzendiener.“ Darin lag das zentrale Anliegen Mohammeds: Er wollte die Religion des Patriarchen Abraham, wie er sie sah, getreu wiederherstellen, ähnlich wie neun Jahrhunderte später im Christentum Martin Luther sich zum Vorsatz nahm, die Lehre Jesu Christi von allem, was er als spätere Verfremdung betrachtete, zu „reinigen“. Dabei stellte die biblische Tradition aber nur einen Faktor des Spannungsfeldes dar, in dem die „koranische Verkündigung“ sich entfaltete. Daneben, betont die Berliner Arabistin und Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth, wirkten die traditionelle Kultur der arabischen Halbinsel und – im Laufe von Mohammeds Leben immer mehr hervortretend – das Projekt einer eigenen „Gemeindebildung“. > mehr


09.08.2017 - KULTURGESCHICHTE

Vom militaerischen Training zum Event

1000 Jahre Ritterspiele

Als sich die westeuropäischen Ritter im Jahr 1096 zum Ersten Kreuzzug sammelten, da führten viele von ihnen außer ihren Waffen und ihrer Entschlossenheit, das Heilige Land von den Ungläubigen zu „befreien“, noch etwas anderes im „Gepäck“ mit. Einige Jahrzehnte zuvor war in Nordfrankreich die Gewohnheit aufgekommen, dass ganze Rittergruppen in voller Rüstung und mit eingelegter Lanze zu Pferde gegeneinander antraten, um Kampf und Krieg einzuüben. Binnen weniger Jahre verbreitete sich das „Turnier“ von Nordfrankreich aus über das ganze westliche Europa. Bald bildete sich eine „elitäre“ Nebenform heraus, der Kampf einzelner großer Helden, der dem eigentlichen Turnier zunächst voranging, es dann oft aber auch verdrängte. > mehr


04.08.2017 - ANTIKE

Das Imperium Romanum auf dem Hoehepunkt seiner Macht

Vor 1.900 Jahren starb Kaiser Trajan

Viele Jahrhunderte nach seinem Tod rief sein Name heftige theologische Debatten hervor. Irgendwann im frühen Mittelalter kam die Legende auf, Papst Gregor der Große sei von den Berichten über die große Gerechtigkeit des Kaisers Trajan derart beeindruckt gewesen, dass er Gott darum bat, seine Seele von der ewigen Verdammnis zu befreien. Am Fall Trajan erörterte das christliche Mittelalter die Frage, ob alle Heiden zur Hölle verdammt sein müssten oder ob der eine oder andere Gerechte darunter nicht doch der göttlichen Gnade teilhaftig werden könnte. Als Kaiser Marcus Ulpius Traianus am 8. August 117 n. Chr., vor 1.900 Jahren, in Selinus in Kilikien verstarb, stand das Imperium Romanum auf dem Gipfel seiner Macht. > mehr


30.07.2017 - WISSENSCHAFTSTHEORIE

Paradigmenwechsel in den Geisteswissenschaften

Inter-, multi-, universaldisziplinar - Konjunktur des Kulturbegriffs seit den 1980ern

Ob der Soziologe Niklas Luhmann geahnt hat, dass er später ausgerechnet mit diesem Satz so oft zitiert werden würde? „Kultur“ sei „einer der schlimmsten Begriffe, die jemals gebildet“ wurden, schrieb er 1997 in seinem Buch „Die Kunst der Gesellschaft“. Und lastete es vor allem diesem Begriff an, dass frühere Soziologenkollegen die „Ausdifferenzierung“ der Sozialsysteme nur unzureichend in den Blick genommen hätten. Die heterogensten Phänomene hätten umstandslos unter „Kultur“ subsumiert werden können, mit „verheerenden“ Folgen“. Mit seiner zornig dahingeworfenen Bemerkung traf Luhmann mitten in einen wissenschaftshistorischen „Paradigmenwechsel“. Seit den späten 1980er, frühen 1990er Jahren ist der „cultural turn“ in den Geistes- und Sozialwissenschaften allgegenwärtig. > mehr


25.07.2017 - REISEN

Musik, Gedraenge und Geschrei

Mit Goethe und Fontane, Heine und Thomas Mann durch Italien

Wenn Sie einmal in Venedig waren, dann kennen Sie natürlich auch das Viertel an der Rialtobrücke. Vielleicht haben Sie ja im Ristorante „Al Buso“ gespeist, am östlichen Brückenaufgang, in Richtung des Fondaco dei Tedeschi, an einem der Tische, die beinahe schon im Wasser stehen. In dem Trubel, der das Viertel durchzieht, ist Ihnen womöglich entgangen, dass hier eines der berühmtesten Gedichte deutscher Sprache entstand, Friedrich Nietzsches „Gondellied“: „An der Brücke stand jüngst ich in brauner Nacht. Fernher kam Gesang: goldener Tropfen quoll‘s über die zitternde Fläche weg ...“ In den gängigen Reiseführern ist über all den Kirchen und Palästen und Museen für dergleichen Hinweise oft wenig Platz. Dabei sind es doch gerade solche Erinnerungssplitter, die im Bewusstsein des Reisenden Atmosphäre stiften – und zwar schon lange, bevor er dann wirklich an den Ort kommt. Der Stuttgarter Physiker Werner Huber hat jetzt ein unterhaltsames Reisebuch über Italien herausgebracht, halb Bericht von einer eigenen Tour vom Brenner bis nach Sizilien, halb Zitatenlese aus der Weltliteratur. > mehr


21.07.2017 - GEGENWARTSLITERATUR

Maerchen mit gebrochenen Charakteren

George R. R. Martins Roman "Song of Ice and Fire" und die TV-Serie "Game of Thrones"

Kann man heute noch so schreiben, in einer derart traditionellen Erzählweise? Heute noch, fragt der Konstanzer Kulturwissenschaftler Jan Söffner, fast ein Jahrhundert nach James Joyces „Ulysses“ und Thomas Manns „Zauberberg“ und Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“? Ja, offenbar kann man, und das viele tausend Seiten lang; niemand weiß, wieviel der amerikanische Autor George R. R. Martin bei seinem „Song of Ice and Fire“ noch folgen lässt. „Es gibt Bücher, die sollten Intellektuelle gar nicht erst anrühren.“ „Entweder man behält eine kritische Distanz bei“ - was sich über Tausende von Seiten hinweg aber kaum durchhalten lässt - „oder oder man lässt sich auf alles ein und leint das eigene Intellektuellendasein draußen vor der Tür an“. > mehr


17.07.2017 - ENGLISCHE LITERATUR

Eine leichte Hand, die Alltagsdingen den Reiz des Besonderen abgewinnt

Vor 200 Jahren verstarb die Schriftstellerin Jane Austen

Keiner ihrer Romane erschien mit ihrem Namen auf dem Titelblatt. Die englische Schriftstellerin Jane Austen scheute die Öffentlichkeit. Wenn Besucher kamen, pflegte sie die Manuskripte rasch zu verdecken. So wusste außerhalb des Familienkreises kaum jemand vom poetischen Werk der Autorin, als sie am 18. Juli 1817, vor 200 Jahren, im Alter von nur 41 Jahren in Winchester verstarb. Heute können zumindest in England ein oder zwei ihrer Bücher nicht fehlen, wenn nach den bedeutendsten Romanen der Weltliteratur gefragt wird. Eine Reihe von Verfilmungen für Kino und Fernsehen haben Romane wie „Vernunft und Gefühl“ oder „Stolz und Vorurteil“ inzwischen auch bei einem literarisch weniger interessierten Publikum bekannt gemacht. > mehr


13.07.2017 - POLITIK

Links und rechts, lechts und rinks

Schwierigkeiten, das politische Spektrum auf den Begriff zu bringen

"manche meinen // lechts und rinks // kann man nicht //velwechsern. // werch ein illtum!" So dichtete 1966 der große Sprachexperimentator Ernst Jandl. Kann man wirklich nicht „velwechsern“? Jandl hat sich wohlweislich gehütet, seinem Gedicht einen Kommentar beizugeben. So kann der Leser wahlweise an die Annäherung der beiden großen deutschen Volksparteien in der damaligen großen Koalition oder an eine Austauschbarkeit totalitärer Positionen „rechts“ und „links“ denken. Aber vielleicht hatte der Dichter ja auch ganz unpolitisch im Sinn, welche fatalen Folgen eine solche Verwechslung in Kulturen haben kann, in denen einerseits traditionell mit der Hand aus einer gemeinsamen Schüssel gegessen wird, andererseits aber fließendes Wasser und Seife rar sind. Da empfiehlt sich in der Tat eine strenge Arbeitsteilung zwischen rechter und linker Hand. > mehr

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