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18.07.2019 - POLITISCHE KULTUR

"Kommunikationsabbruch gegenüber den orthodoxen Unwahrheitsgläubigen"

Vom Umgang mit Verschwörungstheoretikern

Umfragen zufolge glauben etwa 17 Prozent der Deutschen, dass die Anschläge auf das World Trade Center 2001 von der CIA durchgeführt wurden, um eine Rechtfertigung für den nächsten Krieg zu schaffen. Über 10 Prozent sehen im Impfen nicht eine Gesundheitsvorsorge, sondern einen Geschäftstrick der Pharmafirmen. Mehr als 10.000 Bürger halten die Bundesrepublik Deutschland nicht für einen Staat, sondern für eine „GmbH“, manche ziehen daraus den Schluss, „sich wehren“ zu müssen. Und ein halbes Jahrhundert nach der Mondlandung im Juli 1969 glauben nach wie vor viele Menschen, dass die ganze Aktion gar nicht stattgefunden hat, sondern ein „Fake“ war, inszeniert in den Filmstudios von Hollywood. „Verschwörungstheorien“ sind en vogue. Offenbar bietet ihnen das Internet einen besseren Nährboden, als es die gedruckten Medien früher taten. > mehr

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13.07.2019 - DEUTSCHE LITERATUR

"Das Naheliegende darstellen, ohne jedoch gewöhnlich und langweilig zu sein"

Vor 200 Jahren wurde Gottfried Keller geboren

Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg hat einmal bemerkt, dass die Autoren der meisten deutschen Entwicklungsromane seit Goethe den Erfolg ihrer Helden nur so zu sichern wussten, dass sie für ihn ein Leben abseits der sozialen und ökonomischen Realität arrangierten, mit poetischen „Residenzen und Rosenhäusern“. Die große Ausnahme bildet Gottfried Kellers Roman „Der grüne Heinrich“. Als Gottfried Keller die Lebensgeschichte seines Heinrich Lee konzipierte, zählte er 23 Jahre. Am 19. Juli 1819, vor nunmehr 200 Jahren, in Zürich geboren, hatte er zunächst eine Karriere als Landschaftsmaler ins Auge gefasst. Ausgestattet mit einer kleinen Erbschaft, zog er nach München, das damals die große Kunstmetropole Mitteleuropas war. Doch der Erfolg blieb aus, das ideale Selbstbild eines großen Künstlers, das Keller von sich selbst gepflegt hatte, ließ sich auf dem Kunstmarkt nicht verwerten. > mehr


08.07.2019 - POLITISCHE KULTUR

Geringe Schwerkraft auf dem Mond und die Belastbarkeit von Baustahl

Naturwissenschaftliche Argumente gegen Verschwörungstheorien

21. Juli 1969, vor 50 Jahren. Punkt 3 Uhr 56 MEZ betrat der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Nachdem auch sein Kollege Buzz Aldrin die Landefähre verlassen hatte, rammten die beiden einen Fahnenmast in den Boden. Hunderte Millionen Menschen auf der Erde konnten live beobachten, wie die amerikanische Flagge auf dem Erdtrabanten hin und her schwang. Moment mal: Auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre, da kann die Flagge doch gar nicht im Wind geflattert sein? Seit 50 Jahren hält sich die Theorie, die ganze Mondlandung wäre bloß ein Fake, gedreht in den Hollywood-Studios. Mit kleinen Fehlern, wie sie Fälschern nun einmal unterlaufen, zum Beispiel mit einer wehenden Flagge, obwohl die dargestellte Geschichte doch an einem Ort spielen soll, an dem kein Wind die Flagge in Bewegung setzen könnte. > mehr


28.06.2019 - ZEITGESCHICHTE

"Das größte Verbrechen gegen die Menschheit und die Freiheit der Völker"

Deutschlands Schuld oder Unschuld am Ersten Weltkrieg

Die Sieger schreiben die Geschichte, so behauptet der Volksmund. Es gibt Fälle aus der Geschichte der Historiographie, die diese These zu bestätigen scheinen. Das älteste Werk der europäischen Geschichtsschreibung, Herodots „Perserkrieg“, wurde von einem Griechen geschrieben, einem Angehörigen des Volkes, das den Angriff des persischen Großreiches siegreich abgewehrt hatte. Doch gleich das zweitälteste Werk bietet ein Gegenbeispiel. Thukydides, der Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. seine Geschichte des Peloponnesischen Krieges schrieb, war Athener, und Athen hatte diesen Krieg gegen Sparta katastrophal verloren. „Der Besiegte schreibt die Geschichte“, stellte der Historiker Reinhard Koselleck den Spruch 1988 auf den Kopf. Die Sieger würden sich im Gefühl ihres Triumphes allenfalls eine Art von „Teleologie“ zimmern, den Schein eines langfristigen Trends, der mit historischer Notwendigkeit auf ihren Sieg hin geführt hätte. „Anders die Besiegten. Deren Primärerfahrung ist zunächst, dass alles anders gekommen ist als geplant oder erhofft. Sie geraten, wenn sie überhaupt methodisch reflektieren, in eine größere Beweisnot.“ > mehr


25.06.2019 - SPORT

Helden im postheroischen Zeitalter

Der Spitzensport und sein Publikum

„Unglücklich das Land, das keine Helden hat!“, ruft Galileo Galileis Schüler Andrea in Bertolt Brechts Stück aus. Sein Lehrer berichtigt ihn: „Nein. Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.“ Eine Stelle, die jedes Mal Szenenapplaus hervorruft. Im Beifall zum Dichterwort bekräftigt das Publikum seine, wie der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler es 2015 ausdrückte, „postheroische“ Einstellung. Gerade auf dem klassischen Feld von „Helden“ und „Heldentaten“, im Militärischen, ist uns der Gedanke, da sei irgendetwas verehrungswürdig, abhanden gekommen. Wenn es allerdings darum geht, Menschenleben zu retten – zum Beispiel nach dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 – sprechen wir eben doch von Helden. Und auf einem Gebiet ist von „Helden“ geradezu inflationär die Rede: im Sport. > mehr


18.06.2019 - GESCHICHTE

Bewundert viel und viel gescholten

Vor 500 Jahren starb Lucrezia Borgia, Papsttochter und Herzogin von Ferrara

Eine blonde Frau mit braunen Augen. In der rechten Hand trägt sie einen kleinen Blumenstrauß, die Kopfbedeckung ist von Buchsbaumzweigen umfasst. Der Schmuck um den Hals und auf der Stirn lässt vermuten, dass eine vermögende Dame dargestellt ist. Die linke Brust ist entblößt. „Weibliches Idealbildnis“, vermerkt der Katalog des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main zum Gemälde des italienischen Renaissancemalers Bartolomeo Veneto, das vielleicht 1517 oder 1518 entstand, „gekleidet als Frühlingsgöttin Flora“. Andere Erläuterungen werden deutlicher: „Idealbildnis einer Kurtisane“. Das hat nicht daran gehindert, dass Venetos „Kurtisane“ gern als Portrait der Papsttochter Lucrezia Borgia gehandelt wurde, die zu dieser Zeit längst Herzogin von Ferrara war und dort als Muster eines sittsamen Lebenswandels gepriesen wurde. > mehr

 

13.06.2019 - MUSIKTHEATER

"Sie könnte Tote erwecken, diese Musik"

Vor 200 Jahren wurde Jacques Offenbach geboren

Es war am 8. Dezember 1881. Im Wiener Ringtheater sollte „Hoffmanns Erzählungen“ gegeben werden, das letzte Werk von Jacques Offenbach, der im Jahr zuvor in Paris verstorben war. Als zu Beginn der Vorstellung der Gasbrenner auf der Hinterbühne angezündet wurde, gerieten Teile der Dekoration in Brand. Ein heftiger Luftstoß trieb Hitze und Rauch in den vollbesetzten Zuschauerraum. Etwa 400 Menschen fielen den Flammen zum Opfer. Die Musikwelt war erschüttert. Nein, nicht die ganze Musikwelt. „Wer in einem solchen Theater beisammensitzt, ist das nichtsnutzigste Volk“, kommentierte Richard Wagner. Wenn so und so viele aus dieser Gesellschaft umkommen, während sie einer Offenbachschen Operette beiwohnen, worin sich auch nicht ein Zug von moralischer Größe zeigt, das lässt mich gleichgültig, das berührt mich kaum.“ > mehr

 

06.06.2019 - RELIGIONSGESCHICHTE

"Bis an die Grenzen der Erde"

Der Missionsgedanke in der Religionsgeschichte

Wenn der amerikanische Erweckungsprediger Jonathan Edwards Recht behalten hätte, müssten wir seit einigen Jahren in einem irdischen Paradies leben. 1749 entwickelte er einen Plan für die folgenden zweieinhalb Jahrhunderte: „Bis 1800 könnte in dem protestantischen Teil der Welt die wahre Religion die Oberhand gewonnen haben.“ „Im nächsten halben Jahrhundert müsste dann das päpstliche Reich des Antichristen überwältigt und in den folgenden 50 Jahren die mohammedanische Welt unterworfen und die jüdische Welt bekehrt werden.“ „Dann stünde noch ein ganzes Jahrhundert zur Verfügung, um die gesamte Heidenwelt zu erleuchten“, „sowie alle Häresien, Schismen, Schwärmereien, Laster und Immoralitäten auf der ganzen Welt auszurotten.“ „Hernach“ - Edwards‘ Rechnung zufolge also etwa seit dem Jahr 2000 – „wird die Welt die heilige Ruhe des Sabbats genießen.“ Ob diese Vision dem amerikanischen Politikwissenschaftler Francis Fukuyama wohl bekannt war, als er 1992 das „Ende der Geschichte“ ausrief und die weltweite Durchsetzung der „liberalen Demokratie“ mit Grundrechten und Rechtsstaatsprinzip und Marktwirtschaft prophezeite? > mehr

 

02.06.2019 - KULTURGESCHICHTE

Hering, Findlinge und Backsteingotik

Eine Kulturgeschichte der Ostsee, von der Eiszeit bis zur Digitalisierung

Als im Sommer 1956 schwedische Archäologen auf der kleinen Insel Helgö westlich von Stockholm Reste eines Handelsplatzes aus dem frühen Mittelalter ausgruben, da fanden sie unter anderem eine zehn Zentimeter hohe Bronzeskulptur: einen meditierenden Buddha, der auf einer Lotusblüte sitzt. Stilvergleiche zeigten, dass er etwa im 6. Jahrhundert in Nordindien angefertigt wurde, im Grenzgebiet zum heutigen Afghanistan. Etwa 200 Jahre später gelangte er in den schwedischen Boden. Ein Stück Indien an der Ostsee, im frühen Mittelalter … Man braucht nicht anzunehmen, meint der Kieler Nordeuropa-Historiker Martin Krieger in seiner neu erschienenen Kulturgeschichte des Ostseeraums, dass indische Kaufleute bis nach Schweden hin Geschäfte getätigt hätten. Wahrscheinlicher ist, dass der Buddha auf seinem Weg einige Male den Besitzer wechselte. > mehr

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