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06.12.2016 - DEUTSCHE LITERATUR

"Du musst dein Leben ändern"

Die Literatur der Lebensreform um 1900

Äußerlich betrachtet, hatte sich Hermann Hesse im bürgerlichen Leben etabliert. Der Erfolg seines ersten Romans „Peter Camenzind“ erlaubte es ihm, ein Landhaus am Bodensee zu beziehen, sogar einen eigenen Weinkeller konnte er sich anlegen. Doch er fühlte sich unzufrieden, suchte nach einer neuen Orientierung für sein Leben, träumte vom Ausstieg aus einer Zivilisation, die ihm als „dekadent“ erschien, obwohl er ihre Segnungen im Grunde doch sehr zu schätzen wusste. Im Sommer 1907 beschloss er auszubrechen und zog – nein, er floh auf den Monte Verità im Tessin. Dort hatte sich in den Jahren zuvor die europäische „Alternativszene“ angesiedelt. Einige Wochen lebte Hesse zusammen mit dem Künstler Gusto Gräser nackt in einer Hütte, ernährte sich von Wasser und Beeren und meditierte über den Heiligen Schriften des Ostens. > mehr

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02.12.2016 - KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT

Sprachverfall durch das Internet?

Kommunmikationswissenschaftler vermuten eher einen allgemeinen Trend zur "Informalisierung"

Letztes Jahr kam eine neue Übersetzung von Herman Melvilles Roman „Moby Dick“ auf den Markt. Der Amerikaner Fred Beneson hatte etwa 800 Mitarbeiter rekrutiert, um eine Fassung zu erstellen, die ausschließlich aus Emojis besteht. Leider zeigten sich die Grenzen dieser neuen, bildlichen Ausdrucksform bereits beim allerersten Satz des Romans: „Call me Ishmael“ - Eigennamen sind im System der Emojis nicht vorgesehen. Ein großangelegter Scherz. „Von einer allgemein verständlichen Weltsprache sind die Bildzeichen weit entfernt“, stellen die Sprach- und Kommunikationswissenschaftler Christa Dürscheid und Karina Frick von der Universität Zürich in ihrem neuerschienen Buch über die Veränderungen unserer Alltagskommunikation durch das Internet fest. > mehr


29.11.2016 - LITERATURGESCHICHTE

Wenn ein Possenreißer vom idealen Staat erzählt

Vor 500 Jahren erschien die "Utopia" des Thomas More

Wenn da nicht im entscheidenden Moment jemand gehustet hätte … Ja, vielleicht wüssten wir dann, wo sie eigentlich liegt, jene Insel „Utopia“, von der die Menschheit träumt, seit der englische Gelehrte Thomas Morus Ende 1516, vor 500 Jahren, sein berühmtes Buch herausbrachte. In einem der Briefe, die in den Text eingestreut sind, fragt Morus einen Freund, ob er von dem Berichterstatter, dem vielgereisten „Raphael Hythlodeus“, nichts über die Lage der Insel in Erfahrung gebracht habe; er selbst habe leider vergessen, Hythlodeus danach zu fragen. Der Freund – es ist Petrus Aegidius, der Stadtschreiber von Antwerpen, dem Morus das Büchlein zugeeignet hat - muss passen: Als Hythlodeus dazu genauere Angaben machte, habe jemand gehustet, seine Ausführungen seien untergegangen. Das nennt man einen Wink mit dem Zaunpfahl. Die allermeisten von Morus‘ frühen Lesern werden bereits aus dem Namen der Insel erschlossen haben, dass es sich um ein literarisches Spiel handelte: „Utopia“ heißt übersetzt so viel wie „Unort“ oder „Nirgendwo“. > mehr


23.11.2016 - RELIGIONSSOZIOLOGIE

Ganz normale Muslime - und das Misstrauen der Alteingesessenen

Europäischer Islam, zwischen Politik und Alltag

Das Buch sei aus einer Studie über die „ganz normalen Muslime“ hervorgegangen, schreibt die Autorin, die türkische Soziologin Nilüfer Göle, die an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris lehrt, im letzten Absatz. „Feldforschung“ zur „Alltagswirklichkeit“ also: „Mit seinen Berichten taucht das Buch in die Welt der einfachen Leute ein.“ Und dieser Alltag von einigen Millionen Muslimen in Europa ist sicherlich genauso unspektakulär wie der von einigen hundert Millionen Nicht-Muslimen auch. Aber unvermeidlich handelt Göles Buch dann eben doch von den Irritationen, die es da immer wieder gibt. 2004 beschloss das französische Parlament ein Verbot aller religiösen Symbole im Schulunterricht. Selbstverständlich war das Gesetz gegenüber allen Religionen neutral formuliert; doch im Ergebnis, schreibt Göle, diente es dazu, „die Präsenz des Islams in der Öffentlichkeit einzuschränken“. > mehr


19.11.2016 - AMERIKANISCHE LITERATUR

Der sich im Wolf spiegelte

Vor 100 Jahren starb der Schriftsteller Jack London

Jack London – vielen deutschen Lesern wird bei diesem Namen heute noch jene Fernsehszene aus dem Jahr 1971 in den Sinn kommen, in der Raimund Harmstorf mit der bloßen Hand eine Kartoffel zerquetschte. Dass die Kartoffel vorgekocht war – nun ja, auch damals schon hatten Film und Fernsehen ihre „special effects“. Die Szene aus der Verfilmung von Londons „Seewolf“ wurde zur Ikone für das Werk des Autors. Gab es einen anderen Schriftsteller, in dessen Romanen und Erzählungen der vitale, sich gegen alle Widerstände kraftvoll durchsetzende Mensch so unbefangen zur Geltung kam wie bei London? Ein Bild, an dem London selbst kräftig mitgewirkt hat.1903, im Alter von 27 Jahren, hatte er mit „Der Ruf der Wildnis“ den Durchbruch geschafft. In dem Schlittenhund Buck, der vom Leben mit den Menschen enttäuscht ist und zum Anführer eines Wolfsrudels wird, spiegelte er sich selbst – oder vielmehr das, was er in sich selbst gern sehen wollte, den großen Abenteurer, der in einer widrigen Umwelt Wege zum Überleben findet. > mehr


14.11.2016 - PHILOSOPHIE

Unerfüllte Träume in der besten aller möglichen Welten

Vor 300 Jahren starb der Philosoph und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz

Als Gottfried Wilhelm Leibniz am 14. November 1716, vor 300 Jahren, in Hannover starb, ließ die Polizei des Kurfürstentums Hannover zunächst einmal seinen Nachlass beschlagnahmen. Es bestand der Verdacht, der Philosoph, der als Beamter am Hannoveraner Hof tätig gewesen war, könnte sich unbefugt mit Staatsgeheimnissen befasst haben. Seine Beziehungen zum Fürstenhaus waren recht ambivalent gewesen. Kurfürstin Sophie, die bereits 1714 verstorben war, hatte ihn als Gesprächspartner sehr geschätzt. Ihr Sohn Georg Ludwig, seit 1715 als Georg I. König von Großbritannien, hielt ihn eher für einen Spinner, der sich viel zu sehr mit unnützen Dingen befasste statt mit der Staatsverwaltung. Doch ganz am Rande seiner Tätigkeit am Hof hinterließ Leibniz ein riesiges wissenschaftliches Werk zu Mathematik und Metaphysik, Logik und Ethik, Paläontologie und Geschichte, Linguistik und Psychologie – wenn jemals bei einem Denker das Wort „Universalgenie“ angebracht war, dann bei Leibniz. > mehr


12.11.2016 - MYTHOLOGIE

Himmel und Erde machten zusammen Lärm

Mythen von Anfang und Ende der Welt

Noch bevor die Götter geboren wurden, noch bevor Sonne und Mond für Licht sorgten, erzählt ein mesopotamischer Mythos aus dem 3. Jahrtausend v. Chr., da gab es bereits ein Paar Himmel und Erde. „Herr Himmel war bereit, ganz so wie ein junger Mann“, „Himmel und Erde machten zusammen Lärm“ - eine Umschreibung für Geschlechtsverkehr. So oder so ähnlich haben sich über die Jahrtausende viele Kulturen und Religionen den Ursprung der Welt vorgestellt, immer wieder erzählen die Mythen von einem urzeitlichen Paar „Vater Himmel“ und „Mutter Erde“. Ein reich bebilderter Sammelband, den die Latinistin Martion Gindhart und die Ägyptologin Tanja Pommerening jetzt als Ertrag eines Graduiertenkolleges an der Universität Mainz herausgebracht haben, konzentriert sich auf die Mythologie jener Kulturen, die das Abendland geprägt haben und bis heute prägen: Alter Orient, Ägypten, klassische Antike. > mehr


05.11.2016 - KUNSTGESCHICHTE

Wiegen für das Jesuskind

Eine Ausstellung im Frankfurter Liebieghaus zeigt die Weihnachtsgeschichte im Spiegel der Kunst

In der aktuellen Ausstellung des Liebieghauses in Frankfurt am Main sind zwei alte Kinderwiegen zu sehen, die eine aus Eichenholz, gefertigt in Köln um die Mitte des 14. Jahrhunderts, die andere aus vergoldetem Kupfer. Diese zweite kommt aus Friedberg in der Wetterau, die Kunsthistoriker datieren sie etwa ein Jahrhundert später. Selbst für Neugeborene sind die beiden Wiegen mit 20 oder 24 cm Länge jedoch viel zu klein. Eine Spielzeugausstellung? Nicht doch, es geht um die Weihnachtsgeschichte und ihre Spiegelung in der Kunst des Mittelalters. > mehr


02.11.2016 - IDEENGESCHICHTE

"Wir wehren uns"

Freiheit und Verantwortung - 499 Jahre nach Martin Luthers Thesenanschlag

„In Fragen von Glauben und Gewissen ist jeder Mensch frei. Für diese Grundüberzeugung steht die Reformation, steht der Reformator Martin Luther.“ Sätze, die wir bis zum großen Reformationsjubiläum in einem Jahr sicherlich noch in zahllosen Festreden hören werden. Ob alle Redner dann so ehrlich sind, gleich anzufügen, was Margot Käßmann, „Botschafterin“ der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Jubiläum, in ihrem Beitrag zu dem neu erschienenen Sammelband „Freiheit und Verantwortung“ dem Reformator kritisch attestiert? Luther „selbst hat diese These leider nicht in Praxis umgesetzt – intolerant war er gegenüber Andersdenkenden, obwohl er Glaubens- und Gewissensfreiheit für sich selbst einklagte.“ Der Schriftsteller Wilhelm Genazino hat 95 mehr oder weniger prominente Zeitgenossen gebeten, auf ein oder zwei, vielleicht auch drei Seiten ihre Gedanken über das Thema „Freiheit und Verantwortung“ niederzulegen. > mehr

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kurz gemeldet

Neue Hinweise für eine Virus- Beteiligung bei Prostatakrebs glauben US-Forscher gefunden zu haben. Sie haben das Virus XMRV bei fast jedem dritten untersuchten Prostata-Krebspatienten gefunden. Sollte das Virus der Auslöser sein, könnte man eine Impfung entwickeln wie gegen Gebärmutterhalskrebs.

Im Dschungel von Papua-Neugui- nea entdeckten Wissenschaftler vom Smithsonian Nationalen Museum für Naturkunde in Washington ein Nagetier, das die Größe eines Dackels erreicht. Die Riesenratte misst gut 80 Zentimeter und wird anderthalb Kilogramm schwer.

Der Schwanz, den Geckos auf der Flucht vor Verfolgern abwerfen, kann noch bis zu einer halben Stunde lang tanzende Bewegungen vollführen und den Feind auf diese Weise ablenken, so Zoologen der Clemson University in South Carolina.

Auf Kuba wurden die fossilen Reste eines riesigen Krokodils gefunden, das vor 20 Millionen Jahren gelebt haben soll. Das zehn Meter lange Skelett wurde in der Provinz Sancti Spiritus entdeckt.

In einem erloschenen Vulkan auf· der Osterinsel entdeckten Forscher der Universität von Manchester einen Steinbruch. Aus dieser Quelle könnten auch die roten Hüte stammen, die viele der legendären Riesenfiguren tragen, vermuten die Wissenschaftler.

Der deutsche Bundestag hat alleim Zweiten Weltkrieg gegen "Kriegsverräter" ausgesprochenen Urteile mit den Stimmen aller Fraktionen aufgehoben. Die Anlässe für diese Urteile reichten von politischem Widerstand und der Hilfe für verfolgte Juden über kritische Äußerungen über·Krieg und Nazis·bis hin zu Schwarzmarktgeschäften.

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03.08.2009 - MATHEMATIK
Mit am Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin

 "Mathematik zählt, weil...du damit fast alles erklären kannst, vielleicht sogar deine gute Note in Sport", meint Mathematik-Professor Matthias Ludwig, Autor des Buches "Mathematik und Sport" und Mathemacher des Monats August der Deutschen Mathematiker Vereinigung. > mehr

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17.07.2009 - ANTHROPOLOGIE

EVIDENCE
how do we know what we know?

"Evidence" ist eine Web- Ausstellung des Museums Exploratorium in San Francisco. Anhand einer Fallstudie wird erklärt, wie Wissenschaft funktioniert. Hierbei steht die Arbeit des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie zur Erforschung der menschlichen Ursprünge im Mittelpunkt. > mehr


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