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19.01.2020 - RELIGIONSGESCHICHTE

Der Gerechte handelt bei dem geringsten Anlass aus dem Glauben

Vor 350 Jahren erschienen Blaise Pascals Pensees

„Pascal“ – Physiker denken bei diesem Namen an eine Einheit zur Druckmessung, Mathematiker an die Geometrie der Kegelschnitte, Astronomen vielleicht an einen Mondkrater, Informatiker an eine Programmiersprache. Anhand von Glücksspielen entwickelte der französische Schriftsteller Blaise Pascal eine Theorie der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Er erfand eine mechanische Rechenmaschine und gründete zusammen mit einem Freund ein Droschkenunternehmen, das in Paris den Beginn des öffentlichen Nahverkehrs markierte. Heute wäre er jedoch nur noch den Spezialisten jener Disziplinen ein Begriff, wenn es in seinem Leben nicht den 23. November 1654 gegeben hätte. Was ihm widerfuhr, legte er auf einem schmalen Pergamentstreifen nieder, der nach seinem Tod aufgefunden wurde: „Feuer – Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewissheit, Gewissheit, Empfinden: Freude, Frieden. Der Gott Jesu Christi […] Er ist allein auf den Wegen zu finden, die das Evangelium lehrt. […] Ewige Freude für einen Tag der Mühe auf Erden [...].“ > mehr

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12.01.2020 - ARCHAEOLOGIE

Auf der Suche nach Herkunft und Heimat

800.000 Jahre Geschichte in Europa

„Die Kelten am Ursprung Europas“ war 1991 eine große Ausstellung in Venedig zur Kunst und Kultur der letzten Jahrhunderte vor und der ersten Jahrhunderte nach Christi Geburt überschrieben. Die Schau rückte ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, dass es eben nicht nur Griechen und Römer waren, sondern auch Völker weiter im Norden des Kontinents, die damals jene Grundlagen schufen, aus denen dann „Europa“ hervorging. Aber hat es, über das rein Geographische hinaus, eigentlich einen Sinn, für diese frühe Zeit von „Europa“ zu sprechen? 1994 startete der Europarat eine Kulturkampagne zur Bronzezeit, in der nun sogar das 2. Jahrtausend v. Chr. als das „erste goldene Zeitalter Europas“ beschworen wurde. Oder sind etwa die mehr als 35.000 Jahre alten Skulpturen aus Mammutelfenbein, die in Höhlen der Schwäbischen Alb gefunden wurden, die frühesten Zeugnisse „Europas“? Darf man womöglich den Neandertaler vor 100.000 oder 50.000 und den „Homo heidelbergensis“ vor 600.000 Jahren als „frühe Europäer“ bezeichnen? > mehr


08.01.2020 - KULTURGESCHICHTE

Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht arm werdest

Der Schlaf in Kulturgeschichte und Kulturvergleich

„Der Schlaf dringt herein“, beschrieb Charles Lindbergh später in seiner Autobiographie, was er empfand, als er 1927 seinen Nonstopflug von New York nach Paris durchführte, mehr als 33 Stunden lang. „Mein Körper protestiert dumpf, dass nichts, nichts, was das Leben bereithält, auch nur annähernd so begehrenswert sei wie der Schlaf.“ „Ich werde meinen Körper zwingen, wachsam zu bleiben.“ Begehrenswert – und gerade deshalb eine Versuchung, die es abzuwehren gilt. Es ist, so wird es Lindbergh gesehen haben, nicht zuletzt das Schlafbedürfnis, das die allermeisten Menschen daran hindert, „Helden“ zu werden. Schlimmer noch: das es ihnen erschwert, ihren alltäglichen Pflichten nachzukommen. Eine Einstellung, die sich bis in die Bibel zurückverfolgen lässt. „Wie lange liegst du, Fauler!“, zitiert die Kulturhistorikerin Karoline Walter in ihrem neuen Buch aus den „Sprüchen Salomos“, „wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?“ „Ja, schlafe noch ein wenig […], so wird dich die Armut übereilen wie ein Räuber.“ > mehr


31.12.2019 - KULTURGESCHICHTE

Mondphasen und Jahreszeiten, zwei schwer verrechenbare Größen

Aus der Geschichte des Kalenders

Wer weiß, wenn die alten Römer nicht so viele Kriege geführt hätten, würden wir Neujahr vielleicht am 1. März feiern. An diesem Tag wurde in Rom die Vollversammlung zur Wahl der neuen Konsuln einberufen, die am 15. März ihr Amt antreten sollten. Im Jahr 153 v. Chr. jedoch beschloss der Senat, den Termin um zwei Monate vorzuziehen. Es war abzusehen, dass sich Anfang März ein erheblicher Teil der männlichen Bevölkerung mitsamt den Spitzenpolitikern gerade auf einem Feldzug in Spanien befinden würde, da ließ sich eine Volksversammlung in Rom schwer durchführen. Beim 1. Januar ist es bis heute geblieben, zur Verwirrung von Lateinschülern, wenn sie erfahren, dass der „September“ vom Sinn des Wortes her eigentlich der siebente Monat des Jahres sein müsste und der „Dezember“ der zehnte. Vom Rhythmus der Jahreszeiten her betrachtet, ist dieses Neujahrsdatum ganz willkürlich. Für den Wechsel der Jahreszahl ist in unserem Kalender nur eines von Bedeutung: dass seit dem letzten Neujahr 365 oder 366 Tage vergangen sind. > mehr


26.12.2019 - DEUTSCHE LITERATUR

Das Alte lieben, für das Neue leben

Vor 200 Jahren wurde Theodor Fontane geboren

Als er seinen ersten Roman herausbrachte, zählte er fast 50 Jahre, als er „Effi Briest“ und den „Stechlin“ schrieb, die ihm einen Platz in der Weltliteratur eintrugen, war er in seinen 70ern. Theodor Fontane, dessen Geburtstag sich am 30. Dezember zum 200. Male jährt, war der Spätling unter den großen Romanciers der deutschen Literatur. Thomas Mann nannte ihn einen „klassischen Greis“, das Gegenbild zu den „geborenen Jünglingen, die sich früh erfüllen und niemals reifen“. 1849 hatte Fontane sich entschlossen, seinen Apothekerberuf aufzugeben und als freier Schriftsteller zu leben. Es war im Jahr nach der gescheiterten Märzrevolution. Fontane veröffentlichte politische Texte in einer radikal-demokratischen Zeitung und brachte ein Büchlein mit politischer Lyrik heraus, betitelt „Männer und Helden. Acht Preußenlieder“. Es wird diese Bezugnahme auf die preußische Tradition gewesen sein, die es dem Demokraten zwei Jahre später erlaubte, in die Redaktion der konservativen „Kreuz-Zeitung“ einzutreten. > mehr


22.12.2019 - KUNSTGESCHICHTE

Zwischen Alltagsrealismus und heiliger Entrücktheit

Bilder von der Weihnachtsgeschichte

Der vordere der drei Könige, ein Greis mit wallendem Bart, blickt barhäuptig kniend auf das Kind, das in Windeln gehüllt im Schoß seiner Mutter ruht. In der einen Hand hält er sein Huldigungsgeschenk, in der anderen seine Krone. Mit der erhobenen Rechten erteilt das Jesuskind den Segen. Der zweite König trägt einen Schnurrbart, der dritte ist bartlos. Hinter der sitzenden Maria steht der Ziehvater Joseph. So und nicht anders, beschrieb es im frühen 18. Jahrhundert der griechische Mönch und Maler Dionysios von Phourna im sogenannten „Malerbuch vom Berg Athos“, haben Bilder von der Anbetung des Jesuskindes durch die Könige aus dem Morgenland auszusehen. Erfunden hat Dionysios da nichts, er gab bloß wieder, was sich seit dem frühen Mittelalter als „Kanon“ herausgebildet hatte und in der Ikonenmalerei oft bis heute befolgt wird. > mehr


16.12.2019 - URBANISTIK

Laternen und Toiletten, Kioske und Haltestellen

Mini-Architekturen im Stadtraum

Wenn die Touristen in Paris das Centre Pompidou besuchen, nehmen sie vielleicht beiläufig zur Kenntnis, dass die nördlich angrenzende Straße nach einem gewissen Claude Philibert Barthelot de Rambuteau benannt, der in den 1830er und 1840er Jahren Präfekt des Départements Seine war. Lange vor seinem berühmteren Nachfolger Georges-Eugène Haussmann begann er damit, breite Straßen durch die eng bebaute Pariser Altstadt zu schlagen. Dutzende von Brunnen, Hunderte von Sitzbänken, Tausende von Gaslaternen wurden aufgestellt. Wenig glücklich war er allerdings damit, dass im Pariser Sprachgebrauch sein Name bald eine andere Art von Kleinarchitekturen bezeichnete, mit denen er die Stadt verschönert hatte. „Colonnes Rambuteau“ – das sind öffentliche Pissoirs, „colonnes“ deshalb genannt, weil über den Häuschen Säulen errichtet wurden, auf denen Plakate angebracht werden konnten, Vorläufer also der späteren „Litfaß-Säulen“ in Berlin. > mehr


11.12.2019 - LINGUISTIK

Siehst du des Schutzmanns Hosennaht ...

Sprachen ohne Worte, Schriften ohne Sprache

„Hoiho, hoiho!“, „o sei gegrüßt mir, Licht der Nacht!“ Die „Orestie“ des griechischen Tragödiendichters Aischylos beginnt mit einem Feuerzeichen. Zehn Jahre lang hat der Wächter auf dem Dach der Königsburg in Argos Nacht für Nacht darauf gewartet, dass ihm die Eroberung Trojas durch die Griechen gemeldet wird. Nun erhält er endlich die erlösende Nachricht. Wie genau man sich diese „Post“ vorzustellen hat, ob bloß als Feuerschein, der „Ja!“ bedeuten sollte, oder vielleicht als differenzierte Zeichenfolge, wird in der Dichtung nicht erläutert. Dem Theaterpublikum im Athen des 5. Jahrhunderts v. Chr. war der Gedanke, dass militärische Nachrichten mittels Feuer weitergegeben werden können, offenbar sehr vertraut. Ein Vorläufer des Telegraphen und der Email, wenn man so will, und zwar in einer „Sprache“, die ohne Wörter auskommen musste. > mehr


05.12.2019 - KULTURGESCHICHTE

Für Europa mehr kulturelle Brücken gebaut als andere

Eine Kulturgeschichte Italiens

Italien sei nichts weiter als ein „geographischer Begriff“, erklärte 1847 der österreichische Staatskanzler Clemens von Metternich. Dass gut ein Jahrzehnt später ein italienischer Nationalstaat entstehen würde, vermochte er sich nicht vorzustellen. Dabei war Italien drei oder vier Jahrhunderte zuvor das kulturell führende Land Europas gewesen. Die übrigen Nationen Europas gewannen damals erst ganz allmählich ihr Selbstbewusstsein, indem sie sich gegen Italien abgrenzten. Der Historiker Volker Reinhardt von der Universität Fribourg hat jetzt eine umfassende Kulturgeschichte Italiens vorgelegt, angefangen beim Wiederaufblühen der norditalienischen Städte im 11. Jahrhundert. Reinhardt erinnert daran, wie phantasievoll die Vertreter des Risorgimento im 19. Jahrhundert die unverwechselbare Eigenheit Italiens begründeten. Der Priester Vincenzo Gioberti aus dem Piemont behauptete in seinem Buch über den „moralischen und bürgerlichen Vorrang der Italiener“ nicht mehr und nicht weniger, als dass alle „künstlerischen Errungenschaften, Erfindungen und Fortschritte auf dem Weg zu höherer Humanität“ von Italien ausgegangen seien. > mehr

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