ticker aktuell

Isolieren mit Raumgewinn

> mehr

Solarpark mit recycelten Modulen

> mehr

> mehr

Merkels faule Energiewende

Die Bundesregierung bereitet Enthauptungsschlag gegen Solarindustrie vor, Energiekonzerne frohlocken. > mehr

Kleine Klimaretter als Alternative

> mehr

DER RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE:


 ticker als RSS Feed


SOLARWÄRME
Heizen mit der Sonne
Autor Klaus Oberzig
Ein Ratgeber Buch der Stiftung Warentest

galerie

scienzz ausgewählte dossiers

Bild- und Kunsttheorie
> mehr

Cassini - in den Ringen des Saturn > mehr

Die Welt des Islams > mehr


Shop_180x150_Phase1

______________________________

Audible.de

_______________________________

Banner 19

21.07.2017 - GEGENWARTSLITERATUR

Märchen mit gebrochenen Charakteren

George R. R. Martins Roman "Song of Ice and Fire" und die TV-Serie "Game of Thrones"

Kann man heute noch so schreiben, in einer derart traditionellen Erzählweise? Heute noch, fragt der Konstanzer Kulturwissenschaftler Jan Söffner, fast ein Jahrhundert nach James Joyces „Ulysses“ und Thomas Manns „Zauberberg“ und Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“? Ja, offenbar kann man, und das viele tausend Seiten lang; niemand weiß, wieviel der amerikanische Autor George R. R. Martin bei seinem „Song of Ice and Fire“ noch folgen lässt. „Es gibt Bücher, die sollten Intellektuelle gar nicht erst anrühren.“ „Entweder man behält eine kritische Distanz bei“ - was sich über Tausende von Seiten hinweg aber kaum durchhalten lässt - „oder oder man lässt sich auf alles ein und leint das eigene Intellektuellendasein draußen vor der Tür an“. > mehr

Schlagwortsuche:

 


 

magazin

17.07.2017 - ENGLISCHE LITERATUR

Eine leichte Hand, die Alltagsdingen den Reiz des Besonderen abgewinnt

Vor 200 Jahren verstarb die Schriftstellerin Jane Austen

Keiner ihrer Romane erschien mit ihrem Namen auf dem Titelblatt. Die englische Schriftstellerin Jane Austen scheute die Öffentlichkeit. Wenn Besucher kamen, pflegte sie die Manuskripte rasch zu verdecken. So wusste außerhalb des Familienkreises kaum jemand vom poetischen Werk der Autorin, als sie am 18. Juli 1817, vor 200 Jahren, im Alter von nur 41 Jahren in Winchester verstarb. Heute können zumindest in England ein oder zwei ihrer Bücher nicht fehlen, wenn nach den bedeutendsten Romanen der Weltliteratur gefragt wird. Eine Reihe von Verfilmungen für Kino und Fernsehen haben Romane wie „Vernunft und Gefühl“ oder „Stolz und Vorurteil“ inzwischen auch bei einem literarisch weniger interessierten Publikum bekannt gemacht. > mehr


13.07.2017 - POLITIK

Links und rechts, lechts und rinks

Schwierigkeiten, das politische Spektrum auf den Begriff zu bringen

"manche meinen // lechts und rinks // kann man nicht //velwechsern. // werch ein illtum!" So dichtete 1966 der große Sprachexperimentator Ernst Jandl. Kann man wirklich nicht „velwechsern“? Jandl hat sich wohlweislich gehütet, seinem Gedicht einen Kommentar beizugeben. So kann der Leser wahlweise an die Annäherung der beiden großen deutschen Volksparteien in der damaligen großen Koalition oder an eine Austauschbarkeit totalitärer Positionen „rechts“ und „links“ denken. Aber vielleicht hatte der Dichter ja auch ganz unpolitisch im Sinn, welche fatalen Folgen eine solche Verwechslung in Kulturen haben kann, in denen einerseits traditionell mit der Hand aus einer gemeinsamen Schüssel gegessen wird, andererseits aber fließendes Wasser und Seife rar sind. Da empfiehlt sich in der Tat eine strenge Arbeitsteilung zwischen rechter und linker Hand. > mehr


10.07.2017 - KULTURGESCHICHTE

Wie man "richtig" Spaghetti isst

Klassische Texte ueber die Kultur des Essens

Als in den 1930er Jahren die Daten für den „Atlas der deutschen Volkskunde“ erhoben wurden, lautete Frage 237c: „Isst man noch gemeinsam aus einer Schüssel, die in der Mitte des Tisches steht?“ Die Forscher wurden fündig, aus einer mecklenburgischen Kleinstadt wurde berichtet: „Erst vor kurzer Zeit bekam eine junge Frau zur Hochzeit ein halbes Dutzend Porzellan-Speiseteller geschenkt. Einige Tage später kam die Mutter der jungen Frau in das Geschäft und tauschte die Teller gegen eine Schüssel ein, damit aus der gemeinsam gegessen werden kann.“ Da obsiegte die tradierte Symbolik der Hausgemeinschaft über moderne Vorstellungen von dem, was hygienisch ist und individuell sein sollte. > mehr


05.07.2017 - RECHT

Ewige Vernunftwahrheiten im sozialen Wandel

Das Verstaendnis von Ehe durch die Jahrhunderte

Wenn man der „Duden“-Redaktion folgen will, ist die „Ehe für alle“ in der deutschen Öffentlichkeit bereits seit etwa zwei Jahrzehnten weitgehend anerkannt. Das Duden-Großwörterbuch von 1999 definiert, „Ehe“ sei a) eine „gesetzlich (und kirchlich) anerkannte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau“ und b) eine „gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft, die sich an der Ehe (a) orientiert“. Der Zusatz in Klammern „und kirchlich“ macht deutlich, dass da, streng genommen, nicht nur zwei, sondern gleich drei verschiedene Phänomene unter den Begriff „Ehe“ gefasst werden. 1876 wurde in Deutschland die „Zivilehe“ eingeführt, also die Regelung, dass eine Ehe – damals war wie selbstverständlich an Mann und Frau gedacht – durch das Ja-Wort vor einem staatlichen Standesbeamten zustande kommt. Blickt man auf die Berichterstattung über das Leben der Schönen und der Reichen und der Mächtigen in der Presse, drängt sich dagegen der Eindruck auf, die Trauung vor dem Altar, möglichst aufwendig inszeniert, wäre „eigentlich“ doch viel entscheidender. > mehr


02.07.2017 - ALTE GESCHICHTE

"Eine neue Stufe der Zivilisation"

Die Faszination der alten Griechen - heute

Kein moderner Mensch hätte es im alten Athen aushalten wollen, hat der Schweizer Historiker Jacob Burckhardt einmal bemerkt. Und Burckhardts Freund Friedrich Nietzsche sprach voller Hohn „von der jämmerlichen Schönfärberei der Griechen ins Ideal, die der ‚klassisch gebildete‘ Jüngling als Lohn für seine Gymnasial-Dressur ins Leben davonträgt“. Burckhardt und Nietzsche waren nach Kräften bemüht, das Griechenbild des deutschen „Neuhumanismus“ als Träumerei zu entlarven. „Da ihr noch die schöne Welt regiertet, an der Freude leichtem Gängelband glücklichere Menschenalter führtet“, dichtete Friedrich Schiller über die „Götter Griechenlands“. „Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt“, schrieb Goethe. Aber es war eben auch der Traum, den - halb und halb wider Willen - Burckhardt und Nietzsche noch träumten. > mehr


28.06.2017 - GESCHICHTE

Wenn zwei Familien sich verbinden

Die Landshuter Hochzeit und die Heiratspolitik europaeischer Dynastien

Als die polnische Prinzessin Hedwig am 14. November des Jahres 1475 in der Landshuter Martinskirche ihren Verlobten Georg heiratete, den Sohn von Herzog Ludwig von Bayern, soll sie heftig geweint haben. Tränen der Rührung? Oder war Hedwig erschreckt, weil sie sich ihren Zukünftigen nicht derart hässlich vorgestellt hatte? Mag sein, dass die 18-jährige Braut, bevor sie ihre Einwilligung zur Heirat gab und in Krakau auf die Reise ins ferne Landshut geschickt wurde, wenigstens ein – mehr oder weniger geschmeicheltes – Portrait ihres zwei Jahre älteren Bräutigams zu sehen bekam. Sie wolle alles tun, was ihrem Gemahl lieb wäre, ganz so, wie ihre Eltern es befohlen hätten, sagte sie bei der Übergabe der Hochzeitsgeschenke. Eine „Zwangsehe“? Hedwig gab in einer öffentlichen Zeremonie ihr Ja-Wort, und niemand stand hinter ihr, der sie an Leib und Leben bedroht hätte. Aber ist es vorstellbar, dass sie hätte „Nein“ sagen können? > mehr


24.06.2017 - KULTURGESCHICHTE

Fuer Arbeit habe ich keine Zeit

Der Dandy im Zeitalter von Massenkonsum und Massenmedien

Sagt der Name Eugen Gottlob Winkler heute noch jemandem etwas? In den 1930er Jahren schrieb er Prosa und Gedichte im Stil von Paul Valéry und Stefan George. Im November 1933 wurde er für einige Tage verhaftet, weil er in Verdacht geraten war, ein Plakat der NSDAP zur Reichstagswahl abgerissen zu haben. Nach der Haft unternahm er einen Suizidversuch, überlebte jedoch und verwandte dann das Geld, das eigentlich für den Druck seiner Dissertationsschrift bestimmt war, für eine Reise durch Italien. Als der 24-jährige am 23. Oktober 1936 bei einem nächtlichen Spaziergang durch den Münchner Vorort Bogenhausen von einem Gestapo-Beamten kontrolliert worden war, nahm er, in seine Pension zurückgekehrt, aus Angst vor neuer Verhaftung eine Überdosis Schlaftabletten. Zwei Tage später starb er in einem Schwabinger Krankenhaus. „Alles in allem hatte er etwas vom Dandy, dem vollkommen einsamen und ästhetischen Menschen im Sinn Baudelaires“, schrieb der Literaturkritiker Hans Egon Holthusen nach dem Zweiten Weltkrieg über Winkler. > mehr


20.06.2017 - WISSENSCHAFTSGESCHICHTE

Jenseits des Brotstudiums

Vor 250 Jahren wurde Wilhelm von Humboldt geboren

„Es kann niemand unvorbereiteter in einen Posten kommen als ich in den meinen“, schrieb Wilhelm von Humboldt an einen zukünftigen Mitarbeiter, als er sich Anfang April 1809 auf den Weg nach Königsberg machte, um im preußischen Innenministerium die Sektion für Kultus und Unterricht zu übernehmen. Anscheinend wusste der 42-jährige Gelehrte und Diplomat selbst nicht so recht, wie Staatsminister Freiherr vom Stein und König Friedrich Wilhelm III. eigentlich auf die Idee gekommen waren, ausgerechnet er könnte der geeignete Mann für diesen Posten sein. Es wurde ein recht kurzes Gastspiel, kaum anderthalb Jahre nach seiner Ernennung reichte er dem König seinen Rücktritt ein. Doch in diese Zeit fiel ein Ereignis, das Geschichte machen sollte. > mehr

Unsere Dossiers

Hier finden Sie - nach Fachgebieten aufgeschlüsselt - eine Liste unserer gesammelten Magazin-Artikel.

Beispiel:

Dossiersammlung
 Sprache und Literatur > mehr
       Einzel-Dossier
        Thomas Mann > mehr
               Einzelner Artikel
                Goethe steigt vom Sockel,
                Zur Neuausgabe von Tho-
                mas Manns Roman "Lotte
                in Weimar" > mehr

Dossiersammlung
Philosophie und Wissen-
schaftsgeschichte
> mehr

Dossiersammlung
Religion
> mehr

Dossiersammlung
Sprache und Literatur
> mehr

Dossiersammlung
Theater, Musik, Kunst
> mehr

Dossiersammlung
Brauchtum und Kultur
> mehr

Dossiersammlung
Gesellschaft und Politik
> mehr

Dossiersammlung
Geschichte
> mehr

 

kurz gemeldet


www.viking.de